Verbot von Gratis-Plastiksäcken

Verbot von Gratis-Plastiksäcken

Verbot von Gratis-Plastiksäcken

Die EU-Umweltkommission zieht ein Verbot von Einweg-Plastiksäcken in Erwägung. Die Erfolgsaussichten eines solchen Verbots sind aber ungewiss. Bereits letztes Jahr hat die Schweiz ein entsprechendes Verbot erlassen.

Die Einweg-Säcke aus den Supermärkten werden für die Umwelt immer mehr zum Problem. In der EU werden pro Jahr rund 95 Milliarden Plastiksäcke benutzt. Sie sind leicht, praktisch, gratis und werden meist nach einmaliger Benutzung weggeworfen. Viele davon landen leider nicht im Müll, sondern auf Strassen, Wiesen oder in Gewässern, ja sogar im Meer – wie internationale Untersuchungen zeigen und mit dem Projekt „Endstation Meer? – Das Plastikmüll-Projekt“ dokumentiert werden (vgl. Umweltnetz-Schweiz Beitrag „Plastik in den Weltmeeren“). Um dem entgegenzuwirken, prüfen Umweltpolitiker ein EU-weites Verbot. Damit dieser Vorschlag erfolgreich sein kann, müsste er von sämtlichen Mitgliedsstaaten gestützt werden.

In der Schweiz wurde ein solches Verbot bereits im letzten Dezember beschlossen. Die Entscheidung des National- und Ständerats sieht vor, dass ab Januar 2015 die Abgabe von Wegwerf-Säcken an den Kassen der Detailhändler kostenpflichtig wird. In Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Umwelt (Bafu) wird nach Ersatzlösungen gesucht. Konkrete Entscheidungen können allerdings noch nicht getroffen werden, da bisher keine klaren Vorgaben bekannt seien. Plastiksäcke für Früchte und Gemüse sind gemäss dem Bafu davon nicht betroffen.

 

Folgender Artikel auf: http://www.beiuns.ch/luzern-stadt/natur/verbot-von-gratis-plastiksaecken-d5693.html

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