Tecorbe : Mikroplastik: Vorkommen und Auswirkungen auf die Umwelt; Alternativen, Schutzmassnahmen und technische Lösungen

Tecorbe : Mikroplastik: Vorkommen und Auswirkungen auf die Umwelt; Alternativen, Schutzmassnahmen und technische Lösungen

Mikroplastik sind Kunststoffpartikel im Mikro- bis Millimeterbereich. Sie kommen in der Zahnpasta und Kosmetika vor oder entstehen durch Versprödung von Kunststoffabfällen in der Umwelt. In vielen Oberflächengewässern und in Abwässern sind sie heute messbar. Diese Veranstaltung wird Antworten geben auf Fragen zum aktuellen Vorkommen und der Verbreitung  von Mikroplastik in der Umwelt, zu den möglichen Auswirkungen auf die verschiedenen Ökosysteme und auf unsere Gesundheit und zu den Möglichkeiten Mikroplastik-Emissionen zu verhindern oder zu reduzieren.

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Disteln machen Tragsäcke haltbar

Disteln machen Tragsäcke haltbar

Gland VD – BioApply bietet ab November Tragsäcke ab, die auf der Basis von wild wachsenden Disteln hergestellt werden. Die Disteln erlauben es, besonders dünne und haltbare Säcke herzustellen.

Migros und Coop schränken den Gebrauch von Plastiksäcken ein, indem sie neuerdings eine Gebühr von 5 Rappen verlangen. Noch weiter geht BioApply. Das 2006 gegründete Waadtländer Unternehmen bietet Tragtaschen und Säcke an, die aus biologischen Materialien hergestellt und daher auch biologisch abbaubar sind. Wie BioApply nun mitteilt, bietet es neu auch Tragsäcke an, deren Material teilweise auf der Basis von wild wachsenden Disteln hergestellt worden sind. Das erlaube es, besonders dünne Tragsäcke mit einer Dicke von 11 Mikrometern herzustellen, die trotzdem sehr stabil seien. Mit der neuen Beimischung aus Disteln könnten auch Bestandteile ersetzt werden, die immer noch auf Ölbasis hergestellt worden waren.

Die Disteln wachsen an vielen Orten in Europa und vor allem in Sardinien. stk

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Umwelt : Der Plasticsack muss sterben

Umwelt : Der Plasticsack muss sterben

Die weissen Raschelsäckli an den Kassen von Migros und Coop kosten neu 5 Rappen. Es geht dabei weniger um Umweltschutz als um die Erziehung der Kunden.

Schon wieder ein Kunde, der genau so reagiert, wie es vorgesehen ist. Die weissen Plasticsäckli kosteten neu 5 Rappen, sagt die Kassiererin in der Migros. Der Mann im Anzug, der zwei Joghurts, ein Brot, eine Stange Lauch und eine Packung Watte in seinen Händen balanciert, schüttelt den Kopf. Er stopft die Joghurts in seine Aktentasche, den Rest nimmt er ohne Tasche mit. Es ist ein sehr normales Verhalten dieser Tage.

Die grossen Schweizer Detailhändler schaffen auf Druck des Parlaments die kostenlosen weissen Raschelsäckli an ihren Kassen ab. Wer bei Coop und Migros einkauft, muss deshalb 5 Rappen für ein Plasticsäckli bezahlen. Als Gegenleistung gibt es eine Entlastung des ökologischen Gewissens: Die neuen Säcke sind aus wiederverwertetem Plastic und damit umweltfreundlicher.

Das scheint die Kunden wenig zu beeindrucken. «Die Leute sind nicht bereit, 5 Rappen zu bezahlen», sagt die Kassiererin in einer Zürcher Migros-Filiale. Die Rolle mit den neuen Taschen bleibt meist hinter ihr liegen, seit die Migros diese Woche als erste Grossverteilerin die kostenpflichtigen Säcke flächendeckend eingeführt hat. Die anderen folgen bis spätestens Anfang 2018.

http://www.nzz.ch/nzzas/nzz-am-sonntag/umwelt-der-plasticsack-muss-sterben-ld.127135

Dem Mikroplastik den Kampf angesagt

Dem Mikroplastik den Kampf angesagt

Dem Mikroplastik den Kampf angesagt

Eine Westschweizer Firma entwickelte biologisch abbaubare Beutel. Damit soll unter anderem langfristig der aktuelle Plastikanteil im Kompost reduziert werden.

Seit letztem Jahr muss die Kundschaft von Migros und Coop für die dünnen, weissen Plastiksäckchen an der Kasse bezahlen. Noch nicht betroffen von der Massnahme sind die Säcke an der Gemüse- und Obsttheke. In Frankreich übrigens gilt auch dort seit Anfang Jahr ein Verbot von Gratisplastiksäcken. An der Kasse der Supermärkte wurden die Plastiksäcke dort schon vor längerem verboten. In der Schweiz ist ein parlamentarischer Vorstoss für ein Verbot von Wegwerfplastiksäcken im letzten Herbst abgelehnt worden. Die Massnahmen der Detailhändler erfolgen freiwillig. Als Pionier gilt die Migros-Filiale in Romanel VD, bei der bereits seit drei Jahren an der Kasse nur noch biologisch, abbaubare Säcke für 5 Rappen abgegeben werden. Der Effekt blieb nicht aus: «Die Menge der abgegebenen Säckchen ging um 94 Prozent zurück», sagt Philippe Fernandez von Migros Vaud. Was an Säcken noch verkauft wird, kann kompostiert werden.

Dem Mikroplastik den Kampf angesagt – David EPPENBERGER

David EPPENBERGER (2017, 30 Januar), « Dem Mikroplastik den Kampf angesagt ». Der gemüsebau / le maraîcher

BioApply lanciert kompostierbare Papiersäcke

BioApply lanciert kompostierbare Papiersäcke

Gland VD – BioApply bringt BioPaper auf den Markt, das kompostierbare Packpapier.

Die kleinen bräunlichen Papiersäcke mit dem Fenster aus Plastik sind praktisch überall präsent, wo jemand etwas für den kleinen Hunger sucht. Doch wirklich nachhaltig sind diese Säcke selten. Sowohl das Papier als auch die Farben enthalten oft Chemikalien. Und wegen des Plastikfensters sind sie auch nicht wiederverwendbar.

To view the article online : http://www.swisscleantech.ch/inhalt/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=8236&cHash=d9f79f719969f04216cc8401a3ec0c72